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Ritter (mittelhochdeutsch: Reiter) ist die Bezeichnung für die wehrhaften, schwer gerüsteten, berittenen Krieger des europäischen Mittelalters.
Ab dem 11. Jahrhundert etablierten sich neben adligen Grundherren auch unfreie Hofbeamte (Ministerialen) als Ritter. Sie gingen im 13. und 14. Jahrhundert im niederen Adel auf und wurden zum Kern des Ritterstandes. Im Hochmittelalter schufen sich daneben auch die Ministerialengeschlechter selber oder sogar Klöster eigene Gefolgschaften, die sich als Ritter bezeichneten. Die meisten dieser Untervasallen (sog. niedere Ministerialen) konnten sich jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nicht auf die Dauer im Adelstand etablieren. Zahlreiche Burgställe im Umkreis von Burgen oder Ruinen zeugen bis heute von ihrer Existenz.
Im späteren Mittelalter war die „Ritterbürtigkeit“, also die Abstammung von adligen, ritterlichen Vorfahren meist Voraussetzung für die Aufnahme in den Ritterstand. In einem feierlichen Akt, ursprünglich der Schwertleite, später dem Ritterschlag, wurde man vom Herrscher oder einem anderen Adligen zum Ritter erhoben, vorausgesetzt man brachte die erforderlichen Merkmale und Qualitäten mit.
Ab dem 13. Jahrhundert bildeten Ritter einen erblichen Stand. Militärisch gesehen handelte es sich nicht um Kavallerie, obwohl die Bezeichnung Ritter von ursprünglich Reiter herzuleiten ist. Ritter waren Einzelkämpfer, die Ritterschlacht war eine Ansammlung von gleichzeitigen Einzelkämpfen. Kavallerie hingegen besteht aus Reitern, die im taktischen Verband zusammen und geführt kämpfen. Die Anerkennung als Ritter durch Eintrag (Immatrikulation) in entsprechende Adelsregister konnte teilweise noch bis in das frühe zwanzigste Jahrhundert hinein entscheidend dafür sein, ob ein Recht auf Sitz und Stimme im Landtag bestand, so etwa im Baltikum.
Die meisten Adligen des Mittelalters waren keine Ritter. Aus finanziellen und familiären Gründen zogen es viele vor, Zeit ihres Lebens Edelknechte (lat. Armigeri, „Schildträger“), und damit ritterbürtige und waffentragende Krieger zu bleiben. Auch bei Hochadligen war die Ritterwürde keineswegs selbstverständlich. Manchmal wurde sie gegen Zahlung einer erheblichen Summe erkauft.
Besonders bei Turnieren wurde streng zwischen Rittern und Edelknechten unterschieden. So durften Ritter beispielsweise mit drei Pferden auf dem Turnierplatz erscheinen, Knechten wurden nur zwei zugestanden. Vor großen Schlachten versuchten viele Feudalherren die Kampfmoral Ihrer Truppen zu stärken, indem man diese Edelknechte in großer Anzahl in den Ritterstand aufnahm. So soll der polnische König Władysław II. Jagiełło unmittelbar vor der Schlacht bei Grunwald/Tannenberg die Ritterwürde an tausend seiner „Szlachtschitzen“ verliehen haben. Diese „Promotionen“ kamen natürlich auch nach der Schlacht vor.
Gelegentlich wurden sogar tapfere nichtadlige Kriegsknechte zu Rittern geschlagen oder mit dem Schwert umgürtet. Diese Standeserhöhungen waren aber meist nur symbolischer Natur, vergleichbar mit heutigen Ordensverleihungen, denn den so ausgezeichneten Knechten fehlten meist die nötigen finanziellen Mittel, um die Ritterwürde dauerhaft anzunehmen. Einige besonders tapfere Kämpfer wurden sogar mehrere Male zum Ritter geschlagen, blieben aber weiterhin Edelknechte.
Historische, regionale und politische Ursprünge
Die Bezeichnung „Ritter“, abgeleitet von germ. ridare (= reiten) verweist auf den Ursprung des Rittertums aus der in Spätantike und Frühmittelalter entstandenen Panzerreiterei. Regional liegen die Ursprünge des mittelalterlichen Rittertums im heutigen Frankreich, das „fränkische (französische)“ Rittertum wurde dann über das niederländisch-lothringische Sprachgebiet nach Osten weitervermittelt. „Ritter“ ist deshalb nach der Ansicht einiger Historiker (etwa Reitzenstein) ein Lehnwort aus dem Niederländischen beziehungsweise dessen niederdeutschen Vorgängerdialekten (Ridder). Von Deutschland aus breitete sich die Ritterkultur bis weit nach Osteuropa aus, besonders Böhmen entwickelte eine späte, aber umso eindrucksvollere Ausprägung. Noch heute ist Böhmen das Gebiet mit der höchsten Burgendichte Europas. Die politische Grundlage des europäischen Rittertums war der Feudalismus. In einer anderen Gesellschaftsform hätte sich das Rittertum in seinem historischen Erscheinungsbild nicht ausprägen können, beruht es doch auf der gesellschaftlichen Heraushebung des Kriegers (auch des „Beamten“) aus der Volksmasse. Hier lassen sich deutliche Parallelen zur Herausbildung adliger Kriegerkasten in anderen Kulturkreisen erkennen, z. B. der Samurai in Japan. Einen ebenfalls gesellschaftlich herausgehobenen Reiterstand außerhalb des hier behandelten mittelalterlichen Rittertums stellten die römischen Equites dar.
…Die Ursprünge des mittelalterlichen Rittertums gehen bis in das 8. Jahrhundert zurück. Nachdem die Mauren innerhalb von knapp drei Jahren den größten Teil Spaniens erobert hatten und sich anschickten, die Pyrenäen zu überqueren, sah sich das fränkische Reich einer akuten Gefährdung ausgesetzt. Die berittenen arabischen Kämpfer waren viel beweglicher als die schwerfällige fränkische Infanterie und stellten eine echte Gefahr dar. Die Erfindung des Steigbügels im Osten gab den Reitern einen taktischen Vorteil und verlieh ihnen Sicherheit im Sattel. Durch die Übernahme des Steigbügels wurde das Reiten erleichtert und konnte sich in Europa als Fortbewegungsmöglichkeit etablieren.
Um der von den Mauren ausgehenden Gefahr zu begegnen, baute der fränkische Hausmeier Karl Martell eine neue Truppengattung auf: Die fränkischen Panzerreiter, die als Vorläufer der späteren Ritter gelten. Im Jahr 732 konnten die Franken in der zweitägigen Schlacht von Tours und Poitiers die moslemischen Araber besiegen. Auch bei der anschließenden Reconquista, der Rückeroberung der spanischen Halbinsel durch die Christen, kam der leichten iberischen Form von Panzerreitern, den Jineten, eine wichtige, wenn nicht sogar entscheidende Rolle zu.
Im Frankenreich der Merowinger und Karolinger wurde der Panzerreiter mehr und mehr zum Träger der Stoßkraft in kriegerischen Aufgeboten, obgleich Fußvolk und leichte Reiterei weiterhin die Masse der Militärmacht stellten.
Als im 9. Jahrhundert die Wikinger Westeuropa heimsuchten, kam vorrangig den Panzerreitern die Aufgabe zu, die Eindringlinge abzuwehren. Die Wikinger kamen mit Booten auf den Flüssen ins Landesinnere, errichteten Heerlager und starteten von den Lagern aus Reiterangriffe. Den Panzerreitern gelang es häufig, den Feind überraschend zu stellen und zu vernichten.
Ende des 9. Jahrhunderts begannen die Angriffe der ungarischen Reiterkrieger auf Mittel- und Westeuropa (Ungarneinfälle). Im Ostfränkischen Reich konnte das alte Volksheer den angreifenden Bogenschützen auf ihren schnellen, wendigen Pferden keinen ausreichenden Widerstand entgegensetzen. Daher beschlossen die Großen des Reiches unter König Heinrich I. auf dem Reichstag in Worms (927) die Anlage großer Landesburgen (Ungarnwälle) und den Aufbau einer Elitetruppe aus Panzerreitern nach karolingischem Vorbild. Gegen hohe Tributzahlungen wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt. Diese Zeit nutzte man zum Burgenbau und zum Aufbau der Reitertruppe. 933 wurden die Tributzahlungen vorzeitig eingestellt, was natürlich neue Angriffe auf ostfränkisches Gebiet zur Folge hatte. Die ostfränkischen Truppen stellten sich den Magyaren an der Werra und der Unstrut in Thüringen entgegen und schlugen sie in die Flucht. Die Panzerreiterei hatte ihre große Bewährungsprobe bestanden.
Der erhebliche materielle Aufwand, den der einzelne Freie für den Kriegsdienst zu leisten hatte, führte bereits in karolingischer Zeit dazu, dass nur solche Freien, die mehr als 9 Hofstellen besaßen, voll „wehrpflichtig“ waren; ärmere mussten (nach einem detaillierten Schlüssel) zu mehreren gemeinsam einen Kämpfer aus den eigenen Reihen entsenden und seinen Kriegsdienst finanzieren. Dazu gehörten nicht nur Ausrüstung und Bewaffnung, auch für den Lebensunterhalt während des Feldzuges musste der „Wehrpflichtige“ sorgen.
Noch höher war naturgemäß der Aufwand für den Panzerreiter. Ein schweres und besonders ausgebildetes Kriegspferd (der dextrier) und ein teurer Panzer wurden benötigt, vielfach auch noch Knechte als Begleitpersonal. Entsprechend kamen als Panzerreiter nur Reiche – aus eigenem Besitz (Allod) oder aus königlichen oder hochadligen Lehen − in Betracht. Manchmal wurden hierzu auch Ländereien der von den Ungarn zerstörten Klöster eingezogen und an die Vasallen verteilt.
Allerdings waren es zu Beginn der Ritterzeit häufig gerade Unfreie (Ministerialen, dazu zählten im Mittelalter z. B. auch ein Gutsleiter oder ein Burgvogt), die von ihren Herren gerne als Ritter verwendet wurden. Sie wurden „Dienstmannen“ genannt und waren anfangs noch von den freien Rittern getrennt. Später hoben sich die Unterschiede auf. Unfreie fanden sich unter den neuen Rittern sehr viel öfter als Mitglieder alter Adelsfamilien. Daraus resultierte ein regelrechter sozialer Schub, der erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts ein Ende fand, als Kaiser Barbarossa verbot, Söhne von Priestern und Bauern noch in den Ritterstand zu erheben.
Durch diese Aufgabenteilung entstand eine „Kriegerkaste“ − das germanische Volksheer der Völkerwanderungszeit blieb nur noch in Resten erhalten und der mittelalterliche Adel bildete sich heraus.
Die frühen Ritter führten aus Habgier oder Langeweile oft private Fehden und Kleinkriege, unter denen in erster Linie die Bevölkerung zu leiden hatte. Sie waren kämpferisch geschult und rücksichtslos im Sozialverhalten, was zusammen eine brisante Mischung darstellte. Also bildeten sich verschiedene Interessengruppen heraus, die versuchten, dem entgegenzuwirken. Eine der mächtigsten dieser Gruppen war die Kirche, die damals eine Reihe von Reformen einführte.
Zu diesen Reformen gehörte auch die sogenannte Gottesfriedensbewegung, die sich während des 10. Jahrhunderts von Cluny aus formierte. Die Geistlichkeit sicherte sich dazu die Unterstützung des hohen Adels, der ebenfalls die zunehmenden ritterlichen Übergriffe mit wachsendem Unmut beobachtete. So gestärkt führte die Kirche, die in diesem Zusammenhang erstmals auch als weltlicher Gesetzgeber auftrat, eine Reihe von Schutzregeln ein, die jeder Christ einhalten musste, wollte er nicht riskieren, nach seinem Tod ewig in der Hölle zu schmoren. Die Gottesfriedensbewegung bildete so die Grundlage für eine Umerziehung der Ritter: weg von der Haudegenmentalität, hin zum Beschützen von Armen und Schwachen.
Zur Blütezeit des Rittertums erforderte die Aufnahme in den Ritterstand eine vieljährige Vorbereitung. Der zukünftige Ritter blieb bis zum siebenten Lebensjahr unter der Obhut der Mutter, die für seine christliche Erziehung sorgte. Dann begann die Ausbildung zum Ritter, indem der Knabe an den Hof eines Fürsten oder auch zu einem Ritter gesandt wurde, dem er als Edelknabe (Bube) diente. Auch sollte er die feinen höfischen Sitten möglichst in unmittelbarer Nähe einer Edelfrau lernen. Zugleich wurde er von Geistlichen, altbewährten Knappen und fahrenden Sängern in den Kenntnissen und Fertigkeiten unterrichtet, welche die höhere Bildung der damaligen Zeit ausmachten. Von großem Umfang war diese Bildung allerdings nicht, sie bezog sich hauptsächlich auf die Kenntnis der biblischen Geschichte und die Sagen und Begebenheiten der Vorzeit, hinzu kamen Musik, Gesang und Saitenspiel. Schreiben und Lesen waren keine allgemein verbreiteten Fertigkeiten.
Eine Hauptaufgabe der Edelknaben lag darin, ihre körperliche Kraft und Gewandtheit auszubilden. Sie übten sich täglich im Laufen und Springen, lernten Reiten und Schwimmen, schossen mit der Armbrust, warfen „den schweren Stein“ und übten sich im Gebrauch von Schild, Schwert und Lanze. Mit vierzehn wurde der Edelknabe zum Knappen erhoben und nach erfolgreich bestandener Knappschaft in der Regel mit 21 zum Ritter „befördert“. Zunächst per Schwertleite, später per Ritterschlag
Es war nicht, wie oft fälschlich angenommen wird, die Erfindung des Schießpulvers, die das Ende der militärischen Bedeutung der Panzerreiter eingeleitet hat, sondern die Etablierung gut organisierter Fußtruppen.
Auch veraltete die Ausrüstung vieler ärmerer Ritter. Ein auf Maß gearbeiteter Harnisch ermöglichte eine überraschende Beweglichkeit und guten Schutz… Diese Rüstungen waren oft von den Vorfahren ererbt, saßen also nicht optimal. Die Kavallerie der frühen Neuzeit begnügte sich darum (und aus Kostengründen) mit dem Halbharnisch, der später auf das Anlegen eines Kürasses reduziert wurde.
…
Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches zwischen 1803 und 1806 verlor die Reichsritterschaft ihre Herrschaftsrechte und Privilegien (vergleiche Reichsdeputationshauptschluss). In einigen Gebieten befinden sich jedoch bis heute umfangreiche Ländereien im Besitz des Landadels.
ritterhandwerk hat diese Informationen von http://de.wikipedia.org/wiki/Ritter
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Gnome
ritterhandwerk hat sie live gesehen und im Bild festgehalten
Gnom ist eine Bezeichnung für eine Reihe von Fabelwesen.
Nach Paracelsus ist ein Gnom eines der Elementarwesen und wird als Erd- oder Berggeist dem Bereich der Erde zugeordnet. Gnomen seien somit in Wald, Berg und Fluss anzutreffen. Nach einer anderen Auffassung können sich Gnomen in Gewässern nur vorübergehend aufhalten, weil ihre „feinstoffliche Form“ sich bei längerem Aufenthalt auflöse.
Gnomen sind entweder neckende Kobolde oder helfende Wichtel. Zu letzteren gehören auch die Heinzelmännchen, die im Haushalt helfen. Oft werden Gnomen auch mit Zwergen gleichgesetzt. Diese gehören jedoch einem anderen Volk an. Zwerge weisen im Gegensatz zu den schalkhaften Gnomen nur ernsthafte Züge auf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gnom
Elfen
Elfen (auch Albe, Elben) ist eine Bezeichnung für eine sehr heterogene Gruppe von Fabelwesen in Mythologie und Literatur.
Elfen sind Lichtgestalten oder Naturgeister, die ursprünglich aus der nordischen Mythologie stammen. Altnordisch heißen sie álfr, ahd. alb, altengl. ælf, dänisch elve.
Die deutsche Entsprechung ist eigentlich in der Mehrzahl Elbe oder Elber (Singular: der Alb oder Elb, feminin die Elbe, wozu seit dem 16. Jahrhundert ein schwacher Plural Elben hinzugebildet), diese wurden bereits im 18. Jahrhundert jedoch weitgehend von der englischen Form Elfen verdrängt, während Alb nur in der eingeschränkten Bedeutung „Albtraum“ überlebt.
Elfen in der Mythologie
Die Alben werden in der Snorra-Edda (welche um das Jahr 1200 verfasst worden ist und als jüngere Edda gilt) häufig im Zusammenhang mit dem nordischen Göttergeschlecht der Asen erwähnt.
In der Snorra-Edda wird unterschieden zwischen Licht- und Schwarzalben, Namen, die stark deren Gesinnung widerspiegeln.
Ob Snorri diese Einteilung bereits vorfand oder selbst entwickelt hat, ist umstritten. Die Alben sind jedenfalls besonders an die Fruchtbarkeit geknüpft, da sie dem Fruchtbarkeitsgott Freyr zugeordnet sind.
Später kommen noch die Dunkelalben hinzu, was eine eher negative Mischform jener beiden ist.
Bei anderen Autoren besteht eine Hierarchie, bei welcher die Asen an oberster, die Alben an zweiter und die Zwerge an letzter Stelle stehen.
Wieder andere stellen die Alben in die Nähe der Zwerge, da álfr in der Tat ein Wortteil einiger Zwergennamen ist, z. B. Álfr, Gandálfr, Vindálfr, etc. Der Zwerg Alberich aus dem Nibelungenlied ist ein gutes Beispiel. Das englische Wort für Zwerg, Dwarf stammt von Dwarftalf, was Schwarzalb bedeutet. Nur ein Autor stellt Alben in die Nähe der Riesen.
Eine dämonische Seite der Alben liegt im Wort Hexenschuss, welches eine Übertragung des älteren Ausdrucks Albenschuss ist, sowie dem heute noch gebräuchlichen Wort Albtraum.
Es gibt jedoch wesentlich mehr positive Darstellungen der Alben als negative. In der Heldensaga von Wieland dem Schmied wird Wieland als Führer und Landsmann der Alben bezeichnet, was mit seiner Kunstfertigkeit als Schmied zu tun hatte. In der Ahnenreihe des Königs Harald Schönhaar treten auch vom Begriff Alben abgeleitete Namen auf (Álfr, Álfgeirr, Gandálfr, Álfhild). Álf war lange als Namensteil bei nordischen Namen häufig. Die altenglische Dichtung verwendet ælfsciene als albenschön für wunderschön. Ein Kenning bezeichnet die Sonne als Albenrad.
Schon die Brüder Grimm wiesen darauf hin, dass die Unterteilung Snorris verdächtig dem Dualismus des christlichen Weltbildes von Engeln und Teufeln gleichsehe. Christliche Einflüsse sind zwar nicht auszuschließen, aber bei so allgemeinen Einteilungen sind Vermutungen von Übernahmen mit Vorsicht aufzustellen. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass dieser Gegensatz der Licht- und Schwarzalben aus einem anderen Toten- und Fruchtbarkeitskult kommt. Dies jedenfalls findet sich in angelsächsischen Quellen.
Heute ist diese Form des Albenglaubens noch in Island verbreitet.
Mittelalterliche Vorstellungen über Elfen
Im späten Mittelalter legten sich ganz andere Ängste um den Begriff Alb (Alp). Er wurde als nächtlicher Unhold, als böser Zwerg, als eine Art Incubus oder Succubus gesehen. Das pure Gegenteil der Fee also, die streng betrachtet auch als Albin, möglicherweise als Lichtalb betrachtet werden kann (auch hier treffen wir demnach wieder auf die Vorstellung des Christentums). Er wird allgemein als Dämon oder als Geist eines kürzlich Verstorbenen beschrieben.
Vereinzelt findet sich die Vorstellung, dass eine Frau, die eine bestimmte Form der Geburtshilfe verwendet hat, sich nach dem Tod oder schon früher in einen Alb verwandelt, und dann in Tiergestalt oder in der Gestalt eines hässlichen Kobolds umherirren muss.
Der Alb kann einem Opfer schweren Schaden zufügen. Er legt sich in der Nacht auf die Brust eines Schlafenden, der durch die Beklemmung dann Atemnot und Albträume (früher Albdruck genannt) bekommt. Er kann aber auch in der Nachtzeit durch den Mund in den Menschenkörper eindringen und das Blut aufsaugen. Ganz besonders mag er auch Kuh- oder Muttermilch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elfen
Kobold
Kobold ist ein Begriff für Haus- und Naturgeister.
Der „Kobe“ (= Haus, Hütte) „hold“ (= erhaben, gut) (nach Paul Petri: Deutsche Mythologie).
Der Kobold ist ein Hausgeist, der das Haus schützt, aber seine Bewohner gerne neckt, allerdings ohne Schaden anzurichten. Er kann zum Beispiel in Form einer Feder erscheinen, die einem im Schlaf auf die Nase fällt und so ein Niesen verursacht. Im Erzgebirge erscheint er tagsüber als zurückgezogen im Haus lebende schwarze Katze, während er nachts als drachenähnliches Wesen aus dem Schornstein fährt, um seinem Besitzer Geld zuzutragen. Besitzer von Kobolden werden daher oft wohlhabend, können jedoch nicht sterben, bevor sie den Kobold an eine andere Person abgegeben haben.
Mythologisch gehören Kobolde zur „niederen Mythologie“ und damit zu den Alben (auch Elben, Elfen oder Alfen) als philologische Kategorisierung im Gegensatz zur „höheren Mythologie“ der Götter. Zu den Alben zählt auch der Klabautermann als der „Kobold des Schiffes“. In der Einteilung mythologischer Wesen sind auch die Nixen, Zwerge, Wichtel, Waldmännlein oder Landwichte (altnordisch: landvaettir) ähnlich den Kobolden elbische Naturgeister. Man stellte ihnen dem Volksglauben nach über Nacht eine Schale Milch oder andere Nahrung bereit, was eine Opferhandlung an den Hausgeist darstellte.
Zuweilen kommen in den volkskundlichen Quellen auch mythische Verschmelzungen zwischen dem Hausgeist und dem Geist des Erbauers des Hofes vor. Der Begriff des Kobolds trennt daher oft nicht genau zwischen Naturgeist und Ahnengeist.
Der namentlich verwandte „Albdruck“ und die davon abgeleiteten „Albträume“ sind Ausdruck anderer elbischer Geister, negativ gedachter Nachtmahren (vgl. engl. nightmare), Dunkel- oder Schwarzalben (altnordisch: svartalf), die Krankheitsdämone darstellen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kobold
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Rentiere werden gezüchtet um Felle und Fleisch zu verwerten. Hier habt ihr ein paar grudlegende Informationen zu den Tieren aus dem hohen Norden, die uns wärmende Felle liefern. ritterhandwerk hat sie für euch zusammen getragen:
Rentiere
Rentiere sind ausgesprochen gesellig. Im Gegensatz zu ihren großen Verwandten, den Elchen, leben sie in riesigen Herden im Fjell, den Hochgebirgen und Hochflächen oberhalb der Waldgrenze. In diesem kühlen und kargen Lebensraum finden die Rentiere ihre Nahrung – Gräser, Flechten, Pilze, Laub und Rinde. Dabei legen sie auf der Suche nach Futter und auf dem Weg von ihren Sommer- zu den Winterweiden teils mehrere Tausend Kilometer zurück, wobei die guten Schwimmer auch Flüsse und sogar Meeresarme durchqueren können.
Wirkliche Wildrens gibt es in Skandinavien nur noch wenige: Die riesigen Renherden, die das Land durchziehen, sind meist domestizierte Tiere, von denen viele traditionell vom Volk der Samen gehalten werden. Nach wie vor ziehen auch die domestizierten Tiere in großen Herden frei umher – die Menschen folgen ihrem Rhythmus und ihren Routen. Heute bedienen sich die Samen bei den ausgedehnten Wanderungen ihrer Herden allerdings auch moderner Hilfsmittel: Sie folgen den Rentieren mit Motorschlitten, und zur jährlichen Zählung werden die Tiere zusätzlich mittels Hubschrauber zusammengetrieben.
Das Rentier als Wirtschaftsfaktor
Der Mensch nutzt die Rentiere bereits seit Jahrtausenden. Bis heute sind diese Tiere die einzige domestizierte Hirschart. Rentierprodukte sind vor allem die Milch, das Fell und das magere Fleisch, das recht hohe Preise erzielt. Etwa ein Drittel der Tiere wird jedes Jahr zu diesem Zweck erlegt.

Gefährdet sind die Rentiere dennoch nicht: Durch die Zucht bleibt die Herdenstärke erhalten. Weltweit gibt es in den subpolaren Zonen in Europa, Amerika und Asien noch geschätzte sieben Millionen Tiere.
Quelle: http://www.planet-wissen.de/laender_leute/skandinavien/natur_skandinavien/elche_rentiere.jsp
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Viele Spectaculum-Feste sind zu noch zu bewundern in nächster Zeit: DATEN….
http://www.spectaculum.de
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Aus dem fernen Arabien kamen sie um Lab und Trank anzubieten und auch die Weite der asiatischen Steppe war angereist um tatkräftig mitzumischen auf dem Festplatz.
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Die Feste des Spectaculum sind reich an buntem Volk und Kuriosem.
Man trifft sich, bietet feil und das Angebot an
einzigartigen Waren und Handwerksvorführungen ist mächtig.
Die Ritter halten ihre Runden und messen sich beim Reitkampf mit der Lanze.
Viele Leut’ kamen ihres Weges um das Treiben zu schauen.Gaukler, Narren und Musikanten
erfreuten alle und es gab mächtig viel zu lachen.
Auch die Kinder erfreuten sich an dem Dargebotenen.
Auch kann man sein neu gefertigtes Gewand zur Schau tragen….
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13.08.-14.08. Mittelalter Markt Velbert-Neviges
20.08.-21.08. Burg Winnenthal, Xanten (Lager)
www.freye-raben.de
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27.08. + 28.08. Halver
Halveraner Feyerey
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13.08. + 14.08.2011
5. Mittelalterevent im Siegerland der Lanzenritter
2011-08-13 bis 08-14 MA Insbachtal
Für das richtige Gewand findet ihr bei uns das richtige Material und Werkzeug.
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Eine Glaskugel (oder Kristallkugel) ist ein traditionelles Requisit des Okkultismus, das zum Hellsehen genutzt wird.
Die Glaskugel hat ihren Ursprung in den halbkugelförmigen Lesesteinen, die seit dem 13. Jahrhundert aus Quarz (Bergkristall), Beryll oder anderen transparenten Mineralien gefertigt wurden. Diese vergrößerten, mit der flachen Seite auf eine Buchseite gelegt, die Schrift und dienten so als Lesehilfe. Eine Glaskugel als okkultistisches Instrument soll analog dazu Verborgenes sichtbar machen. Früher, bevor es die technischen Möglichkeiten zur Herstellung großer Glaskörper gab, waren diese Kugeln kleine, polierte Kristallkugeln. Heute handelt es sich normalerweise um aus klarem Glas gefertigte Vollglaskugeln.
Die Glaskugel dient in der Hellseherei als ein Übertragungsmedium. Das, was bei einem Blick in ihr Inneres zu sehen ist, soll dabei wie beispielsweise eine Anordnung von Karten, die Schwingungen eines Pendels oder die Linien einer Hand als Grundlage einer Interpretation von direkt nicht greifbaren, vergangenen, zukünftigen oder räumlich entfernten Ereignissen dienen. Diese Interpretation findet durch eine zum Beispiel als Wahrsager bezeichnete Person statt. …
Das intensive Fixieren eines glänzenden Gegenstandes ist eine überaus bewährte Methode zur Hypnose- und Trance-Einleitung, auch zur Selbsthypnose ….
Das paranormale „Sehen“ aus einer Glaskugel leitet sich aus dem jahrhundertealten Aberglauben des Kristallsehens und Spiegelsehens ab, wo ein Blick in einen transparenten Gegenstand, wie einen Bergkristall oder auf eine reflektierende Fläche, wie einen Spiegel oder eine Wasseroberfläche, verborgenes sichtbar machen soll. Diese Anschauung findet sich in zahlreichen Märchen und Volkssagen wieder („Spieglein, Spieglein an der Wand“) und wurde bereits im Mittelalter genutzt.
parts by Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Glaskugel_%28Okkultismus%29
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Liebe Leute,
am Wochenende habe ich das Volk von Altenrath besucht und viele der Leut’ getroffen, die fleissig ihrem Handwerk und Handel nachgehen. Es war ein Falkner zugegen, der Seifer, man konnt’ mit Pfeil und Bogen schiessen. Viel Speis’ und Trank wurde gereicht. Die Leut’ konnten sich vor Ort mit neuem Wams, Gewändern und anderem Ritterhandwerk bestücken und ich habe die holde Maid Cara kennengelernt, die die Zukunft lesen kann, in euren Händen oder in den Karten.
http://www.kartenlegerin.com/
Ein buntes Fest mit viel Tamtam, Pomp, Gauklern und Musizierenden.
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- 650 Jahre Thiessow, D-18586 Thiessow
- Burgfest und Ritterspiele, D-02797 Oybin
- Mittelalterfest, D-12559 Berlin Müggelheim, Müggelheimer Damm Ecke Ludwigshöheweg
- 1. Mittelalterspektakel, D-09623 Frauenstein, Burgruine Frauenstein
- 700 Jahre Marktrechte (Marktstände gesucht), D-85290 Geisenfeld, Zentrum
- Mittelaltermarkt, D-51371 Leverkusen, VPZ Veranstaltungen
- Ritterturney und Mittelaltertreiben, D-83661 Lenggries
- Hörnerfest, D-25364 Brande-Hörnerkirchen, Hörnerfest
- Historisches Burgfest, D-84489 Burghausen
- Ritterspiele, D-75203 Königsbach-Stein, Wiesenmühle Stein Bilfingerstrasse 26
- historischer Handwerker Markt und Lagerleben D-89597 Munderkingen
- 12. Mittelalterspektakel, D-07985 Elsterberg Burgruine
- 3.Mittelalterfest, D-99713 Burg Straußberg
- Mittelaltermarkt, D-25920 Stedesand
- Mittelaltermarkt, D-57548 Kirchen – Freusburg
- Mittelaltermarkt, D-35759 Driedorf Junkerschloß
- Spectaculum Panduri, D-93449 Waldmünchen, Stadtpark
- Ritterfest, D-23972 Dorf Mecklenburg, Michelenburg
- Mittelalterfest, A-5570 Mauterndorf, Burg Mauterndorf
- Ritter Recken Heldenspiele IV, D-99897 Tambach Dietharz
- Ritterfest, D-09322 Rochsburg Schloss Rochsburg
- Ludwigsburg anno 1377, D-17509 Ludwigsburg Schloss Ludwigsburg
- 875 Jahre Neuwerk-Bauern und Handwerkermarkt, D-41066 Mönchengladbach Neuwerk
- Mittelaltermarkt, D-97725 Trimberg
- Mittelaltermarkt, D-55765 Birkenfeld Burg Birkenfeld
- Mittelalterfest, L-5886 Hesperange (Hesper) Park der Gemeinde und neben dem Centre Civique
- Petersmarkt mit Brunnenfest, D-84149 Velden Marktplatz
- Landesritterfest, A-4040 Linz Linzer Schloss – Altstadt – Landhaus – Klosterstraße
Quelle: http://www.marktkalendarium.de/maerkte2010.php#tabstart
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